Wie ist die extra-intestinale Zöliakie zu diagnostizieren?
Dauer: 02:24 Min.

Wie ist die extra-intestinale Zöliakie zu diagnostizieren?


Video-Report zum Vortrag von Dr. Julio C. Bai, Hospital de Gastroenterologia, Dr. Carlos Bonorino Udaond, Buenos Aires, Argentinien beim Falk Symposium 193 "Celiac disease and other small bowel disorders", 5.-6. September 2014 in Amsterdam.
© Falk Foundation e.V., Freiburg. Alle Rechte vorbehalten.

 


Zusammenfassung
Das Auftreten extraintestinaler Symptome ist, neben dem oft subklinischen Verlauf, einer der Hauptgründe für die ausgeprägte diagnostische Latenz bei der Zöliakie. Dazu gehören unter anderem: eine refraktäre Eisenmangelanämie, eine Refluxkrankheit, Hauterkrankungen wie die Dermatitis herpetiformis und die Psoriasis, eine Osteopenie und Osteoporose, aber auch wiederholt auftretende Ulzera im Mundbereich, neurologische Symptome und ein niedriges Körpergewicht.

Bei der Zöliakie besteht eine ausgeprägte Assoziation mit Autoimmunerkrankungen. Sehr deutlich ist der Zusammenhang bei der Dermatitis herpetiformis, einer Autoimmunerkrankung, bei der sich Quaddeln und Bläschen bilden. Unter einer glutenfreien Ernährung gehen meist auch die Zöliakie-assoziierten extraintestinalen Symptome zurück. Eine rasche Besserung innerhalb einiger Wochen ist bei der Refluxsymptomatik, bei psychologischen Auffälligkeiten, der Gluten-induzierten Ataxie und beim Frakturrisiko bei Osteoporose zu erwarten. Besserungen der neurologischen Symptome sowie der Osteoporose vollziehen sich jedoch sehr langsam und sind erst nach Jahren einer strikt glutenfreien Diät realistisch.

 

 

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