Gastroskopie mit Argon-Plasma-Koagulation von Gefäßmalformationen
Dauer: 04:39 Min.

Gastroskopie mit Argon-Plasma-Koagulation von Gefäßmalformationen


Live-Endoskopie aus den HSK Dr.-Horst-Schmidt-Klinken Wiesbaden in Zusammenarbeit mit „Video Journal and Encyclopedia of GI Endoscopy“. Aufzeichnung im Rahmen des Falk Symposiums 185 „Interfaces and Controversies in Gastroenterology“ am 3. – 4. Oktober 2012.
©2013 Elsevier. Alle Rechte vorbehalten. Mit freundlicher Unterstützung der Falk Foundation e.V., Freiburg.


Demonstriert durch:

Hendrik Manner, HSK Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken Wiesbaden, Deutschland


Zusammenfassung:

Vorstellung des Falls einer 77-jährigen Patientin, die wegen ausgeprägter Eisenmangel-Anämie bereits eine Gastroskopie bekam. Dort zeigte sich das Bild einer diffusen Gastritis mit Gefäßmalformationen. In der weiteren Vorgeschichte findet sich eine Pfortaderthrombose, die seit 8 Jahren bekannt ist. Es erfolgte die Vorstellung in der Klinik zur weiteren Diagnostik und Therapie.Hier wird die Gastroskopie mit Argon-Plasma-Koagulation von Gefäßmalformationen demonstriert.


Kernaussagen:

  • Der Wassermelonenmagen, auch GAVE-Syndrom genannt, ist eine häufig als erosive Gastritis fehlgedeutete potentielle Blutungsquelle. Das GAVE-Syndrom zeigt eine deutliche Assoziation mit einem portalen Hochdruck.
  • Bei Patienten mit GAVE-assoziierter Anämie stellt die Argon-Plasma-Koagulation (APC) eine effektive lokale Therapie dar. Eine minimale Energieleistung reicht bei der Koagulation der Angiektasien aus.