Diagnostische Gastroskopie - Ösophageale Papillomatose
Dauer: 06:08 Min.

Diagnostische Gastroskopie - Ösophageale Papillomatose


Live-Endoskopie aus den HSK Dr.-Horst-Schmidt-Klinken Wiesbaden in Zusammenarbeit mit „Video Journal and Encyclopedia of GI Endoscopy“. Aufzeichnung im Rahmen des Falk Symposiums 185 „Interfaces and Controversies in Gastroenterology“ am 3. – 4. Oktober 2012.
©2013 Elsevier. Alle Rechte vorbehalten. Mit freundlicher Unterstützung der Falk Foundation e.V., Freiburg.


Demonstriert durch:

Angelika Behrens/Neumann und  Jürgen Pohl, HSK Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken Wiesbaden, Deutschland


Zusammenfassung:

Vorstellung des Falls einer 73-jährigen Frau mit Dysphagie und Sodbrennen. Bei einer diagnostischen Gastroskopie zeigten sich Unregelmäßigkeiten und ein verdächtiger Schleimhautbefund innerhalb der Speiseröhre. Daraufhin wurde die Patientin zur weiteren diagnostischen Aufarbeitung überwiesen. Hier wird die Durchführung einer diagnostischen Gastroskopie mit der Diagnose ösophageale Papillomatose demonstriert.

Kernaussagen:

  • Die ösophageale Papillomatose ist eine extrem seltene Krankheit, die mit einer Papillomavirus-Infektion assoziiert ist.
  • In der Literatur wird bislang nur von sehr seltenen Fällen berichtet. Bei einigen davon entwickelt sich in der veränderten Schleimhaut ein Plattenepithelkarzinom.
  • Im vorliegenden Fall wurde eine diagnostische Resektion der neoplastischen Läsion durchgeführt, und bei der histologischen Aufarbeitung zeigte sich in der Tat ein Frühkarzinom.
  • Aufgrund der extensiven Veränderungen innerhalb der Speiseröhre wurde eine Ösophagektomie durchgeführt.
  • Nach der Operation wurden die nicht-neoplastischen, papillomatösen Veränderungen, die sich bis zum oberen Schließmuskel der Speiseröhre hin ausgedehnt hatten, mit Argon-Plasma-Koagulation abgetragen.

 

 

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