Bei Versagen von Biologika: Kombination mit Azathioprin
Dauer: 2:01 Min.

Bei Versagen von Biologika: Kombination mit Azathioprin


Video-Report zum Vortrag von Dr. Shomron Ben-Horin, Sheba Medical Center, Tel-Hashomer, Israel, beim Falk Symposium 190 "Challenges in the Care of IBD in Patients of all Ages", 2.-3. Oktober 2013 in London.
© Falk Foundation e.V., Freiburg. Alle Rechte vorbehalten.


Zusammenfassung

Ein sekundäres Therapieversagen ist in der antientzündlichen Behandlung mit einem Tumornekrosefaktor-alpha-Antagonisten nicht selten. Innerhalb von 12 Monaten wird bei 30 bis 50% der Patienten eine Dosiseskalation erforderlich, seltener kommt es auch zu einem Abbruch der Therapie (Ben-Horin and Chowers, 2011).

Das Risiko von sekundärem Therapieversagen und Dosiseskalation lässt sich reduzieren, wenn der TNF-alpha-Antagonist von Beginn an mit Azathioprin kombiniert wird. In einer Studie von Kiss et al., 2011 mit 201 Morbus-Crohn-Patienten, die über ein Jahr mit Adalimumab behandelt wurden, war die parallele Gabe von Azathioprin umgekehrt assoziiert mit einer Dosiseskalation. Gleiches gilt auch für den Wirkverlust unter Infliximab: Wird der TNF-alpha-Inhibitor mit dem Immunsuppressivum kombiniert, nimmt die Wahrscheinlichkeit des Therapieversagens ab. Diese Daten weisen darauf hin, dass die zusätzliche Applikation von Azathioprin das Risiko eines sekundären Therapieversagens unter TNF-alpha-Blockade reduzieren kann (Ungar et al., 2013).

 

 

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